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A , B , C , D , E , F , G , H , I , K , L , M , N , O , P , R , S , T , U , W , X
A
Abdomen(das): Hinterleib Afterwolle: vorwiegend bei Spinnern vorhandene Behaarung des Hinterleibes Albinismus: meist krankhafte, teilweise oder völlige Weißfärbung üblicher anders gefärbter Flügel Antenne: Fühler Apex: Flügelspitze Ästivation: Sommerruhe B
Biotop: Gebiet, in dem jeweils bestimmte Pflanzen und Tierarten eine Lebensgemeinschaft bilden boreoalpin: Arten, die gleichzeitig im hohen Norden und im Hochgebirge vorkommen
C
Chitin: stickstoffhaltige Substanz, aus der die harten Körperteile der Insekten gebildet sind Crysalis: Insektengruppe Crysalide: Crysalis circumpolare: Arten die in den um die Polare liegenden Gebieten vorkommen Copulation, Copula: Vereinigung der beiden Geschlechter zwecks Begattung Costale (Costa): Längsader am Vorderrand des Flügels Costalrand: Vorderrand des Flügels Cremaster: chitinisiertes Körperende der Puppe D
Determination: Bestimmung eines Tieres dimorph: zweigestaltig Discoidalzelle: Mittelzelle des Flügels E
e. l. = ex larva: Schmetterling wurde aus der Raupe gezüchtet endemisch (Endemismen): Arten die nur in einem begrenzten Gebiet vorkommen, z.Bsp. auf einer Insel e. o. = ex ovo: Schmetterling wurde aus dem Ei gezüchtet e. p. = ex puppa: Schmetterling wurde aus der Puppe gezüchtet F
F1, F2 usw.: Filialgeneration, Bezeichnung für die Nachkommen der 1., 2. usw Generation, von einem Elternpaar (P) abstammend fertil (Fertilität): fruchtbar, Fruchtbarkeit Flacherie: schwere, tödliche Erkrankung der Raupen Fraßbild: Bild, das durch Raupenfraß an Blättern, Nadeln und anderen Pflanzenteilen entsteht und oft für eine Art typisch ist G
gen. aest. = Generatio aestivalis: Sommergeneration gen. aut. = Generatio autumnalis: Herbstgeneration gen. vern. = Generatio vernalis: Frühjahrsgeneration Genus: Gattung Geschlechtsdimorphismus: Männchen und Weibchen sind verschieden in Bau, Form oder Zeichnung Glacialrelikte = Eiszeitrelikte: Arten die nach Beendigung der Eiszeiten sich in besonders geeignete Gebiete zurückgezogen haben, so besonders in den Alpen und im hohen Norden Gürtelpuppe: ist außer dem Gespinstkissen am Puppenende noch mit einem Faden im die Brust befestigt Gynander: Falter, bei denen männliche und weibliche Eigenschaften nebeneinander auftreten, meist irrig als Zwitter oder Halbseiten - Zwitter bezeichnet
H
- Habitat: Lebensraum einer Art
- Habitus: gesamte äußere Erscheinung eines Tieres
- heliophil: Sonne und Licht liebend
- heliophob: Sonne und Licht scheuend
- hyalin: durchsichtig, besonders für glasige Flügelpartien gebraucht
- Hybrid: Nachkomme aus der Kreuzung zweier Arten, Unterarten oder Rassen
- Hybridisation: Kreuzung von zwei verschiedenen Arten, Unterarten oder Rassen
I
- Imago: das fertig ausgebildete Insekt
- Intersex: Falter, bei denen männliche und weibliche (Ausbildung der Fühler, des Leibes, Form oder Zeichnung der Flügel)
- Inzucht: Zucht von Nachkommen, die von einem Muttertier abstammen (Geschwisterpaarung)
K
- Kalksucht: schwere Krankheit der Raupen
- Kokon: von der Raupe gesponnenes Schutzgehäuse, in dem sie sich verpuppt
L
- Lepidopterologie: Lehre von den Schmetterlingen
- litonal: zum Meeresstrand gehörend
M
- Mandibel: Mundwerkzeuge der Raupen
- marginal: zum Rand (des Flügels) gehörend
- Mediane(Media): vierte Hauptlängstader hinter dem Vorderrand des Flügels
- Melanismus: teilweise oder völlige Schwärzung der Flügel oder anderen Körperteile
- Metamorphose: Entwicklung eines Insekts durch Verwandlung, z.Bsp. vom Ei in Raupe, Puppe und Falter
- Mimese: Verbergetracht. Das Tier verschmilzt mit seiner Umgebung
- Mimikry: Nachahmung giftiger oder für Feinde gefährliche Formen
- Modifikation: nicht erbliche Veränderung des Aussehens einer Art durch Umwelteinflüsse (besser: Standortsmodifikation)
- monophag: nur eine bestimmte Pflanzenart fressen
- Mordraupen: fressen Raupen, auch anderer Arten, an und auf
- Mutation: erbliche Veränderung des Aussehens einer Art
- Myrmecophilie: Zusammenleben von Ameisen mit anderen Insekten. Besonders bekannt von Bläulingsraupen.
N
- Nomenklatur: wissenschaftliche Benennung der Tiere und Pflanzen
- Nominatform: Form, die als erste Artnamen erhielt (oft falsch als "Stammform" bezeichnet)
O
- Ökologie: Lehre von den Wechselbeziehungen zwischen Organismen und Umwelt
- omnivor: alles fressend
P
- Palpen: behaarte Taster, die sich an der Unterseite des Kopfes zwischen den Augen befinden, Teile der Mundwerkzeuge
- Parasiten: Tiere, die vom Körper anderer Tiere leben
- Parthenogese: Entwicklung von Nachkommen aus unbefruchteten Eiern
- Patagia: Halskragen
- pathologisch: krankhaft
- Pebrine: schwere Raupenkrankheit
- Phaenotypus: äußere, nicht erbliche Erscheinungsform eines Tieres oder eines seiner Merkmale
- Pigment: Farbstoff, der bei Schmetterlingen vorwiegend in den Schuppen liegt
- Polymorphismus: bezeichnet das Auftreten verschieden geformter oder verschieden gezeichneter Stücke gleicher Art
- polyphag: verschiedene Pflanzenarten fressend
- pontische Arten: haben ihr Hauptverbreitungsgebiet in den Landschaften um das Schwarze Meer (Pontus)
- Population: Gesamtheit der an einem bestimmten Ort vorkommenden Tiere einer Art
R
- Radiale(Radius): dritte, meist sehr starke Hauptlängstader hinter dem Vorderrand des Flügels
S
- Sackträger: Schmetterlinge, deren Raupen in einem aus verschiedensten Vegetationsteilen selbst hergestellten Gehäuse leben
- Saisondimorphismus: die in verschiedenen Jahreszeiten auftretenden Generationen einer Art sehen unterschiedlich aus
- Schuppen: kompliziert gebaute, leicht abstreifbare, ursprüngliche Haare
- Segment: Körperring
- Spezies: Art
- Streifenzwitter: Falter, bei denen auf den Flügeln Zeichnungen oder Färbungen des anderen Geschlechtes in Form von Streifen auftreten
- Stürzpuppe: am Puppenende befestigte, frei nach unten hängende Puppen
- Subfamilie: Unterfamilie
- Subgenus: Untergattung
- Subspezies: Unterart
- Symbiose: vorübergehendes oder dauerndes mit Vorteilen verbundenes Zusammenleben zweier Arten
T
- Tarsen: Fußglieder der Insekten
- Tegula: Schulterblatt
- Teleologie: Lehre von der Zweckmäßigkeit (für die Bildung der Arten und ihrer Organe war ein besonderer Zweck Veranlassung)
- Thorax: Brust
U
- Ubiquisten: Arten großer Anpassungsbreite
W
- Wanderfalter: Guter Flieger, die Wanderungen mit zum Teil dem Vogelzug vergleichbaren Strecken durchführt. Bsp.: Totenkopfschwärmer
- Warntracht: Signalisiert, daß der Schmetterling ungenießbar ist.
- Wipfelkrankheit: schwere Erkrankung, besonders der Nonnenraupen
X
- xerotherm: sind Orte, die trocken und warm sind
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